Paula K.,
Trojaner Opfer


Paula K. aus Sachsen wollte per Online-Banking Rechnungen
begleichen. Dazu loggte sie sich bei ihrer Bank ein und öffnete das
Feld „Überweisung“. Auf ihrem Konto befanden sich zu diesem
Zeitpunkt noch rund 1.500 Euro. Frau K. füllte die Vorlage aus und
forderte wie gewohnt die TAN per mobileTAN-Verfahren an. Paula K.
trug die Nummer in das entsprechende Feld auf der Vorlage ein und
die Transaktion wurde als erfolgreich bestätigt. Danach füllte sie
noch eine weitere Überweisung aus. Doch in diesem Fall erhielt sie die
Meldung: Diese Transaktion kann wegen mangelnder Deckung Ihres
Kontos nicht durchgeführt werden. Ein Blick auf das aktuelle
Guthaben zeigte, dass das Konto bis auf ein paar Cent leer war.

Die Einschätzung der Experten

Paula K. ist wahrscheinlich einer Schadsoftware (Trojaner) zum Opfer
gefallen. In der SMS der Bank stimmten Betrag und Kontonummer nicht
mit den Informationen von Frau K. überein. Da ihr Blick nur auf die TAN
gerichtet war, hat sie den falschen Empfänger nicht registriert.
Sie hätte sich davon überzeugen sollen, dass in der SMS Betrag und
Empfängerdaten den eingegebenen Auftragsdaten entsprechen.
Trojaner können das Verhalten des Rechners u.a. beim Online-Banking verändern. So kann es passieren, dass man direkt nach der Anmeldung
auf eine falsche Seite geleitet wird. Nutzer von Online-Banking sollten
grundsätzlich misstrauisch sein, wenn es um die Eingabe der persön-
lichen Trans-Aktions-Nummern (TAN) oder anderer persönlicher Daten
geht. Wertvolle Tipps zum Thema Sicherheit beim Online-Banking sind
bei allen Banken erhältlich. Mit meineSCHUFA plus können Sie
feststellen, wo im Internet sensible, persönliche Daten von Ihnen
auffindbar sind und die Datenlöschung veranlassen.
 
 
 
Jürgen P.,
Kreditkartenbetrugsopfer

Jürgen P. aus Nordrhein-Westfalen nutzt seine Kreditkarte nur
selten, lediglich beim Shoppen im Internet oder im Urlaub.
Eines Tages musste er jedoch feststellen, dass seine Karte mehrfach
genutzt wurde und er um rund 5.000 Euro geprellt wurde.
Das letzte Mal setzte er seine Karte bei einer Online-Bestellung ein,
doch offensichtlich wurde die Webseite gehackt und seine Daten
sowie die Daten von anderen Online-Einkäufern gestohlen.

Die Einschätzung der Experten

Nicht immer haben sensible Kundendaten in Onlineshops oberste
Priorität und werden ausreichend geschützt. Kreditkartendaten sind im
Netz nicht sicher. Vergewissern Sie sich immer beim Shopbetreiber
davon, ob der Datentransfer nach neuestem Stand verschlüsselt ist
oder ob ein entsprechendes Datenschutzsiegel vorhanden ist.
Liegen dazu keine Informationen vor, lieber per Nachnahme liefern
lassen. Mit meineSCHUFA plus können Sie feststellen, wo im
Internet Kreditkartendaten von Ihnen auffindbar sind und deren
Löschung veranlassen.
 
 
 
Peter F.,
Diebstahlopfer

Nach dem Verlust seiner Brieftasche hat Peter F. sofort seine EC-
und Kreditkarte sperren lassen, ebenso die Zutrittskarte seines
Arbeitgebers. Der Verlust seines Personalausweises ärgert ihn
zwar, doch an die möglichen Folgen denkt er nicht. Der kriminelle
Finder der Brieftasche schickt einen Komplizen, der Peter ähnlich
sieht, zu einer Bank, wo dieser ein Konto eröffnet. Der Komplize
zahlt einen Mindestbetrag auf das Konto ein und fordert eine Kredit-
karte an. Inzwischen hat der falsche “Peter” die Adresse geändert
und erhält daraufhin die Kreditkarte, die er fleißig gebraucht.
Erst nachdem der echte Peter zwei Wochen lang keine Post mehr
erhalten hat, geht er der Sache nach. Zu seinem Entsetzen hat der
Betrüger unter seinem Namen inzwischen für etwa 10.000,- Euro
Waren gekauft und ist verschwunden!

Die Einschätzung der Experten

Peter F. hat nach dem Verlust seiner Brieftasche nur teilweise richtig
reagiert. Zwar hätte er kaum vermeiden können, dass Betrüger seinen
Ausweis für kriminelle Zwecke einsetzen. Er hätte jedoch den Verlust
polizeilich melden und vor allem Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor
Identitätsmissbrauch ergreifen sollen. Hier unterstützt z.B. meineSCHUFA
plus, das via UpdateService immer dann per SMS und/oder
E-Mail informiert, wenn ein Dritter unberechtigt Ihre Identität verwen-
det, um damit Geschäfte abzuschließen (z. B. einen Mobilfunkvertrag
oder eine Kreditaufnahme). Das heißt: auch jede neue Anfrage, im
Fallbeispiel jene durch die Bank, wird sofort mitgeteilt. Somit kann
niemand mehr ohne Ihr Wissen Ihren guten Namen für seine un-
erlaubten Zwecke missbrauchen.


 
 
Marie L.,
Opfer von Cyber-Mobbing

Bei Durchsicht ihrer Kontoauszüge musste Marie L. feststellen, dass
mehrere unberechtigte Abbuchungen ihr Konto belasten. Außerdem
erhält sie seit kurzem Zeitungsabonnements, die sie nicht in Auftrag
gegeben hat. Nur durch einen Hinweis eines Bekannten wird sie
darauf aufmerksam, dass wahrscheinlich ihr enttäuschter Ex-Freund
ihren Namen und ihre Bankdaten im Internet auf verschiedenen
Plattformen veröffentlichte.

Die Einschätzung der Experten

Rufmordkampagnen oder Mobbing-Attacken enttäuschter Liebhaber sind
leider keine Seltenheit. Der IdentSafe-Monitor kann dabei unterstützen,
sensible Daten wie Namen und Kontoverbindungen oder Kreditkarten-
informationen im Internet aufzuspüren. Der IdentSafe-Cleaner unter-
stützt bei der Löschung oder Sperrung der Daten.
 
 
 
Dennis G.,
Betrugsopfer

Dennis G. wollte sich bei einem Wett-Portal anmelden, um sein neues
Hobby „Pokern“ auszuleben. Zur Altersverifizierung wurden seine
Kreditkartendaten abgefragt. Dass das Portal nicht seriös war und
seine Daten nicht ausreichend sicherte, stellte er leider erst fest, als
seine Kreditkartendaten missbraucht wurden.

Die Einschätzung der Experten

Die Anzahl der gemeldeten Fälle von Cyber-Kriminalität in Deutschland
steigt dramatisch an. Laut dem Cybercrime – Bundeslagebild 2010 des
Bundeskriminalamt (BKA) verursachten Identitätsdiebstähle in 2010
rund 61,5 Millionen Euro Schaden. Dies entspricht einem Anstieg von
66 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der IdentSafe-Monitor unterstützt
dabei, sensible persönliche Daten wie Namen und E-Mail-Adressen
sowie Kontoverbindungen oder Kreditkarteninformationen im Internet
aufzuspüren. Der IdentSafe-Cleaner hilft dabei, die Löschung oder
Sperrung unerwünschter Daten zu veranlassen.
 
 
 
Marlene T.,
Opfer von Cyber-Kriminalität

Marlene T. aus Sachsen wandte sich Hilfe suchend an ein anonymes
Forum im Internet, um über ihre Probleme zu diskutieren. Leider gab
sie im Verlauf der Chats zu viele persönliche Details, wie Namen,
Geburtsdatum und Wohnort, von sich preis. Cyber-Kriminelle fischten die öffentlich sichtbaren Daten ab und missbrauchten diese für be-
trügerische Zwecke. Marlene T. bliebt auf mehreren Tausend Euro
Schaden sitzen.

Die Einschätzung der Experten

Mit der Preisgabe persönlicher Daten im Internet sollte man extrem
vorsichtig sein. Aus Sicherheitsgründen sollte Datensparsamkeit
oberstes Gebot sein. Betrügern genügen meist schon der Name und
das Geburtsdatum um ihre Opfer zu schädigen. Der SCHUFA IdentSafe-
Monitor und IdentSafe-Cleaner unterstützen dabei, persönliche Daten
im Netz aufzufinden und ggf. die Sperrung oder Löschung der Daten zu
veranlassen.